1982 eröffnete Helga Größel in Köln den ersten Naturata. Bio war damals kein Regal im Supermarkt, sondern eine Haltung, für die man Umwege in Kauf nahm: bei den Lieferanten, bei den Preisen, beim Erklären.
Seitdem sind vier Jahrzehnte vergangen, fünf Läden dazugekommen und ein Lieferservice. Geblieben ist, dass Naturata inhabergeführt ist, und dass die Entscheidungen hier getroffen werden, nicht in einer Zentrale.
Ein Laden ist so gut wie die Leute darin
Bio kann man einkaufen. Erklären können es nur Menschen. Deshalb steht bei uns hinter jeder Theke jemand, der Ihnen sagen kann, von welchem Hof der Käse kommt, warum die Möhren diese Woche kleiner sind und was man mit Pastinaken anfängt.
Das lernt man nicht in zwei Wochen. Wer bei uns anfängt, bleibt meistens, und wer bleibt, kennt irgendwann die Stammkundschaft mit Namen. Das ist kein Konzept, das haben wir uns nicht ausgedacht. Es ergibt sich, wenn ein Betrieb klein genug bleibt, dass man sich kennt.

Fünf Läden, fünf Teams
Jeder unserer Läden hat sein eigenes Team und seine eigene Handschrift. In Recklinghausen gehört ein Weinladen dazu, in Sülz ist das Sortiment ein anderes als in der City. Was überall gleich ist: Sie bekommen eine Antwort, wenn Sie fragen, wo etwas herkommt.
Lust, dabei zu sein?
Wir suchen regelmäßig Verstärkung: an der Theke, im Verkauf, in der Auslieferung. Quereinstieg ist ausdrücklich möglich; die Hälfte von uns kommt aus etwas anderem.
Wofür wir uns entschieden haben
Fair Breeding, das Bruderhahn-Projekt, Ökostrom, fairer Handel über Bananen und Kaffee hinaus: Das sind keine Siegel an der Wand, sondern Entscheidungen, die Geld kosten. Was dahintersteckt
Und einen eigenen Hof gibt es auch: Hof Darscheid in der Eifel.
